Skip to content


Speisevorschriften im Islam

Print This Post

I. Einführung

Die Speisevorschriften des Islams gehören zweifellos zu den Vorschriften, die den Alltag des Muslims bestimmen und begleiten. Dennoch ist das Wissen und die Kenntnis über diese in den nicht-muslimischen Gesellschaftskreisen sehr gering. Selbst vielen Muslimen, die sich zumeist an die Vorschriften halten, sind deren Hintergründe unbekannt. Dies führt dann zu Missverständnissen und Falschinterpretationen und leider auch zu Falschanwendungen. So ist die Zahl derer, die zwar wissen, dass das Schweinefleisch verboten, aber nicht jedes Rindfleisch erlaubt ist, nicht gering.

[mehr...]

Veröffentlicht in Islam im Alltag.

Tags , , , , , , , , , , , .


Den Ramadan empfangen

Print This Post

Die gesegneten „Drei Monate“

Obwohl die so genannten gesegneten „Drei Monate“ in dieser Form in keiner Überlieferung anzutreffen sind, haben diese Monate in den muslimischen Gesellschaften eine besondere Bedeutung. Dies rührt zweifelsohne von der Anziehungskraft des Monats Ramadan her, „dem König der elf Monate“, wie er im türkischsprachigen Raum genannt wird.

Die Monate Radschab und Schaban, die 7. und 8. Monate des islamischen Kalenders, haben unter den restlichen Monaten eine insofern wichtige Funktion, als das sie Vorläufer und damit die Vorbereitungsphase für den Monat Ramadan sind. Im Laufe der Jahrhunderte und aufgrund einiger wichtiger Ereignisse, hat sich in vielen muslimischen Gesellschaften die Tradition der gesegneten „Drei Monate“ entwickelt und fest in der islamischen Kultur etabliert.

[mehr...]

Veröffentlicht in Islam und Theologie.

Tags , , , , .


Erwartungen an den Islamischen Religionsunterricht in den Schulen

Print This Post

Schon im Jahr 1979 erließ das Kultusministerium Nordrhein-Westfalen einen ersten Erlass zum „Islamischen Religionsunterricht“. Das Landesinstitut für Curriculum-Entwicklung wurde damals vom Land damit beauftragt, ein Werkstattseminar über Inhalte eines möglichen islamischen Religionsunterrichts durchzuführen.

Zwanzig Jahre sind nun vergangen und auch heute ist die Einrichtung eines verfassungskonformen Religionsunterrichts nicht gesichert. In zahlreichen Bundesländern gibt es Modellversuche unter unterschiedlichen Namen, mit unterschiedlichen Beteiligungen. Gemeinsam ist ihnen allen, lässt man den Islamischen Religionsunterricht in Berlin außen vor, dass sich keine muslimischen Religionsgemeinschaften an ihnen wirklich beteiligen oder beteiligen können.

Modellversuche in den Bundesländern

So bietet das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Schuljahr 1999/2000 die islamische Unterweisung in deutscher Sprache im Rahmen eines zeitlich nicht befristeten Modellversuchs an. An mehr als 130 beteiligten Schulen besuchen über 8500 muslimische Schülerinnen und Schüler diesen Unterricht.

[mehr...]

Veröffentlicht in Integration, Islam im Alltag.

Tags , , , , , , .


Yoldas: Verbot der IHH durch den Bundesinnenminister de Maiziere ist schändlich und rechtswidrig

Print This Post

 „Das Verbot der „Internationalen Humanitären Hilfsorganisation e.V.“ (IHH) durch den Bundesinnenminister ist schändlich und rechtswidrig“, sagte der Vorsitzende der IHH e.V., Mustafa Yoldas in einer ersten Erklärung und teilte zugleich mit, dass rechtliche Schritte gegen die Verbotsverfügung unverzüglich eingeleitet werden.

Die IHH wurde heute mit der Begründung verboten, sie unterstütze die HAMAS und richte sich damit gegen den Gedanken der Völkerverständigung. Unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe würde die IHH in Palästina ansässige „so genannte Sozialvereine, die der HAMAS zuzuordnen sind“ unterstützen und somit mittelbar die HAMAS entlasten, so das BMI.

„Nicht das Verhalten der IHH ist zynisch, wie es der Bundesinnenminister herausstellt, es ist das Verbot des BMI, das alle Voraussetzungen des Zynismus erfüllt. Das Verbot ist infam und menschenverachtend, da es Hilfsorganisationen und alle Menschen anmahnt, den Opfern der völkerrechtswidrigen Unterdrückung der israelischen Regierung keine humanitäre Hilfe mehr zukommen zu lassen“, sagte Yoldas.

[mehr...]

Veröffentlicht in Diskriminierung.

Tags , , , .


Imamausbildung in Deutschland – Notwendigkeit und Probleme

Print This Post

Mit viel Eifer und Interesse wird das Thema Imam-Ausbildung seit einigen Monaten in Deutschland diskutiert. Die Frage nach der Notwendigkeit wird in diesen Debatten zu Recht nicht mehr gestellt. Nach neuesten Angaben leben über 4,5 Millionen Muslime in Deutschland, viele werden in über 2000 Moscheegemeinden unterschiedlicher Größe betreut. Schon die Versorgung dieser Gemeinden ist heute mit einem recht großen organisatorischen Aufwand verbunden, bei dem es darum geht, mitunter zahlreiche Unbekannte zu meistern.

[mehr...]

Veröffentlicht in Islam im Alltag.

Tags , , , , , , , .


Das europäische Kalifat und die Unmöglichkeit einer muslimisch-theologischen Debatte

Print This Post

Entsetzt dürften manche Christdemokraten reagiert haben, als sie die Nachricht auf „Welt Online“ lasen. In einem CDU-nahen europäischen Think-Thank soll tatsächlich ein Europa-Kalif gefordert worden sein, zusammen mit der Scharia und allem drum und dran. Besonders die selbsternannte CDU-Extremismusexpertin Kristina Köhler konnte ihre Empörung nicht verbergen.

[mehr...]

Veröffentlicht in Islam und Theologie.

Tags , , , , , , , , , .


Das Freitagsgebet – Ursprung, Bedeutung, Durchführung

Print This Post

A. Der Freitag - ein besonderer Tag Freitagsgebet

Der Freitag ist zweifellos der wichtigste Wochentag im Leben des Muslims. Es stellt den Tag der Zusammenkunft und des besonderen gemeinsamen Gebets dar. Kein anderes Gebot des Islams wird so penibel, selbst von denen, die sagen würden, dass sie eher wenig mit Religion zu tun haben, befolgt, wie das Freitagsgebet. Dennoch ist die Bedeutung dieses Tages und des Freitagsgebetes bei Nicht-Muslimen kaum bekannt. Aber auch unter Muslimen gibt es ab und an Diskussionen über das richtige Begehen dieses Gebets.

[mehr...]

Veröffentlicht in Islam und Theologie.

Tags , , , , , , , , , , .


Integration im Fußball suchen – Ein Schritt der Verzweiflung, aber keine Lösung

Print This Post

Die Fußball-WM hält die Welt und Deutschland für Wochen in ihrem Bann. Überall werden Spiele, Ergebnisse, ja Positionen und Kombinationen ausgiebig diskutiert, debattiert und sogar gestritten. Kein Wunder, dass auch das Thema Integration in diesen Sog hineingezogen wird. Erst recht, wenn ein Teil der Nationalmannschaft von Menschen mit Migrationshintergrund gestellt wird. Besonders das Entscheidungstore von Özil und anderen Fußballern mit Migrationshintergrund im Kader scheint bei vielen die Hoffnung erblühen zu lassen, dass die mannigfaltigen Probleme und Herausforderungen im Bereich der Integration vielleicht ein Stück weit über den Fußball gelöst werden können. 

[mehr...]

Veröffentlicht in Gesellschaft.

Tags , , , , .


Für die Kinder reicht das Geld dann nicht mehr – Unicef: Kinder sind Verlierer der Finanz- und Wirtschaftskrise

Print This Post

Banken standen vor dem Aus und wurden mit immensen Finanzpaketen "gerettet". Konjunktur-Pakete wurden zur Konsum-Beflügelung geplant, aufgelegt und zurückgezogen, Milliarden von Euro und Dollar sind für viele Menschen mit nicht nachvollziehbarem Ziel in der Finanzwirtschaft verschwunden. Gelöst wurde die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht. Aber die Zahl derer, die die negativen Folgen der Krise zu  spüren bekommen zieht immer weitere Kreise. UNICEF richtet in seinem Bericht "Kinder - die Vergessenen der Finanzkrise" die Aufmerksamkeit auf einen der schwächsten, nämlich stimmenlosen Verlierer: Kinder. 

[mehr...]

Veröffentlicht in Gesellschaft.

Tags , , , , .


Europa-Rat kritisiert Schweizer Minarett-Verbot und allgemeine Burka-Verbote

Print This Post

Die Parlamentarische Versammlung des Europa-Rates lehnt einstimmig ein allgemeines Verbot für das Tragen der Burka ab. Es solle kein allgemeines Verbot für das Tragen der Burka und des Niqap oder anderer religiöser Kleidung geben, so die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE). Auch das Minarett-Verbot der Schweizer wurde als "diskriminierend" kritisiert.

Rechtliche Beschränkungen „aus Sicherheitsgründen oder aufgrund der Erfordernis der religiösen Neutralität bei öffentlichen oder beruflichen Funktionen von Einzelpersonen oder der Erfordernis der Sichtbarkeit des Gesichtes”, wurden jedoch in den Rahmen des Beschlusses explizit nicht aufgenommen.

[mehr...]

Veröffentlicht in Diskriminierung.

Tags , , , , , .




[x]
per email an:
speichern & weitersagen - powered by JottsPlugs