Diese Hal­tung sehe ich aber lei­der sehr oft bei vie­len Schwes­tern und Brü­dern, die zwar sehr eif­rig darin sind, die Ver­bände zu kri­ti­sie­ren, selbst aber kaum in der Lage sind, in einer Drei-Personen-Gruppe zu einem Kon­sens zu kommen.

IZ: Einheit durch den KRM — Illusion oder Chance?

In der Isla­mi­schen Zei­tung stellt Kha­lil Breuer unter der Über­schrift „Ein­heit durch den KRM — Illu­sion oder Chance?“ die Frage, wer denn die Posi­tion der Mus­lime wirk­lich koor­di­niert? Breuer kri­ti­siert in sei­nem Bei­trag zu Recht, dass Mus­lime zu den „bedeu­ten­den“ Fra­gen der heu­ti­gen Zeit nicht ein­mal im Ansatz ver­su­chen, Ant­wor­ten zu liefern:

Genauso wie die Kir­chen eine mehr oder weni­ger glo­ba­li­sie­rungs­kri­ti­sche Posi­tion ein­neh­men, müs­sen auch Mus­lime hier Flagge zei­gen. Was sagt der Qur’an zu Zakat, Zins oder Eigen­tum? Kann man die Zakat mit einer Wäh­rung bezah­len, die stünd­lich an Wert ver­liert? Noch kon­kre­ter, was den­ken Mus­lime über Ban­ken — sym­bo­li­sie­ren sie unser ökono­mi­sches Ange­bot oder sind sie doch nichts ande­res als eine schlechte Kopie und eine Art „isla­mi­scher Whis­key“? Um hier argu­men­tie­ren zu kön­nen, muss man das isla­mi­sche Recht und die euro­päi­sche Wirt­schafts­ge­schichte glei­cher­ma­ßen verstehen.

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Braucht nur die Türkei Religionsfreiheit?

Doch würde es auch reli­giöse Min­der­hei­ten in Deutsch­land freuen, wenn der Bun­des­tags­prä­si­dent den Blick auch auf die Situa­tion in Deutsch­land rich­ten würde. Denn auch hier stellt eines der größ­ten Pro­bleme von reli­giö­sen Min­der­hei­ten die kol­lek­tive Reli­gi­ons­frei­heit dar.


Antidiskriminierungsarbeit braucht die gesellschaftliche Mitte

Zwei­fel­los macht solch eine gesell­schaft­li­che Grund­hal­tung Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit zu einer unan­ge­neh­men Sache für Akteure in die­sem Bereich. Ins­be­son­dere zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen haben Schwie­rig­kei­ten, sich Gehör für ihre Arbeit zu ver­schaf­fen und auch die not­wen­dige öffent­li­che Auf­merk­sam­keit gegen Dis­kri­mi­nie­rung zu mobilisieren.


Wann integriert sich die CDU in das Deutschland von heute?

Habt ihr kei­nen Deut­schen?“ titel­ten Johan­nes Schmitz und Roland Preuß in der Süd­deut­schen, und brach­ten damit eines der Haupt­pro­bleme von Migran­ten in poli­ti­schen Par­teien auf den Punkt. Trotz Ein­bür­ge­rung, jahr­zehn­te­lan­gen Inte­gra­ti­ons­be­mü­hun­gen, viel ver­gos­se­nem Herz­blut für die­ses Land fris­ten sie in poli­ti­schen Par­teien noch immer ein Dasein als „Fremd­kör­per“. Wie schon zu den Bun­des­tags­wah­len hat die Union den Auto­ren noch ein­mal recht gegeben.


Tercüme ve alıntı — İki yanlış bir doğru etmez

Ter­cü­me­le­rin sebep olduğu tahrif­ler­den her zaman bahse­deriz. Şüphe­siz her ter­cüme ne kadar özenle hazır­lan­mış olsa da bir tür tahrif­tir. İstese de orji­nal metni tam ola­rak veremez. Ter­cüme metin­lerde ise en has­sas dav­ranıl­ması gere­ken konu, bu metin­ler­den yapıla­cak alıntılardır.


Muslime als Spielball der Behördenwillkür –Gedanken zum Leipziger Einbürgerungs-Urteil

In einer Ent­schei­dung hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in der letz­ten Woche den Ein­bür­ge­rungs­an­trag eines frü­he­ren Funk­tio­närs der „Isla­mi­schen Gemein­schaft Milli Görüs“ (IGMG) abge­lehnt (wir berich­te­ten). Bei dem Urteil han­delt es sich zwei­fel­los nicht nur um eine rechts­po­li­ti­che Rich­tungs­ent­schei­dung, son­dern auch um eine pro­ble­ma­ti­sche integrationspolitische.


Rette Deine Freiheit

Ret­te­Dei­n­e­Frei­heit“ ist eine Ant­wort auf die nicht nach­voll­zieh­bare Poli­tik der Bun­des­re­gie­rung in Bezug auf die Inter­net­sper­ren.
Ent­ge­gen allen Exper­ten­mei­nun­gen und der erfolg­reichs­ten „Online-Petition“ in der Geschichte Deutsch­lands mit über 132.000 Mit­zeich­nern wird in Deutsch­land ein grund­ge­setz­wid­ri­ges und dazu noch voll­kom­men sinn­lo­ses Gesetz ver­ab­schie­det.
Kri­ti­ker wer­den in der Dis­kus­sion dif­fa­miert, haar­sträu­bende und fal­sche Argu­mente gebets­müh­len­ar­tig wie­der­holt — von einer leben­di­gen


Nach dem Islamismus — Eine Ethnographie der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs

Die Isla­mi­sche Gemeinde Milli Görüs gehört zu den umstrit­tens­ten Orga­ni­sa­tio­nen tür­ki­scher Ein­wan­de­rer in Deutsch­land. Gestützt auf mehr­jäh­rige Feld­for­schung, zeich­net Wer­ner Schif­fauer ein dif­fe­ren­zier­tes Bild von der Ent­wick­lung die­ser Gemeinde. Im Zen­trum steht der Ver­such einer zwei­ten Gene­ra­tion, sich mit dem isla­mis­ti­schen Erbe der Grün­der­ge­ne­ra­tion aus­ein­an­der­zu­set­zen und die Rolle von Islam und Poli­tik in der Bun­des­re­pu­blik


Die Zeit der Ausländerbeiräte ist vorbei, Kommunalpolitik findet im Stadtrat statt

Der Aus­län­der­bei­rat kann sich mit Ange­le­gen­hei­ten der Gemeinde befas­sen.“ So heißt es in der nordrhein-westfälischen und ähnlich auch in ande­ren Gemein­de­ord­nun­gen. Die For­mu­lie­rung macht es deut­lich – so rich­tig viel hat der Aus­län­der­bei­rat in den Gemein­den nicht zu sagen. Er ist in der Regel ein Bera­tungs­gre­mium, das oft nur dann ange­hört wird, wenn die Belange von Aus­län­dern betrof­fen sind.


Grüne wollen „land grabbing“ in Entwicklungsländern verhindern

Ber­lin: (hib/JOH) Die Frak­tion Bünd­nis 90/Grüne for­dert, „land grab­bing“ auf die inter­na­tio­nale Agenda zu set­zen und hier­für eine hoch­ran­gige Kon­fe­renz aus­zu­rich­ten, um mög­li­che Poten­ziale, Gefah­ren und Aus­wir­kun­gen des The­mas zu dis­ku­tie­ren. In einem Antrag (16/12735) ver­lan­gen sie von der Bun­des­re­gie­rung fer­ner, das Thema im Rah­men der bila­te­ra­len Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit in Ver­hand­lun­gen mit Part­ner­län­dern zu dis­ku­tie­ren, die