Von Engin Karahan
– 6. August 2010
I. Einführung
Die Speisevorschriften des Islams gehören zweifellos zu den Vorschriften, die den Alltag des Muslims bestimmen und begleiten. Dennoch ist das Wissen und die Kenntnis über diese in den nicht-muslimischen Gesellschaftskreisen sehr gering. Selbst vielen Muslimen, die sich zumeist an die Vorschriften halten, sind deren Hintergründe unbekannt. Dies führt dann zu Missverständnissen und Falschinterpretationen und leider auch zu Falschanwendungen. So ist die Zahl derer, die zwar wissen, dass das Schweinefleisch verboten, aber nicht jedes Rindfleisch erlaubt ist, nicht gering.
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Veröffentlicht in Islam im Alltag.
Tags der Islam, essen islam, essen regeln, halal, haram, helal, Religion, religion islam, Religionsfreiheit, speise islam, speise regeln, Speisevorschriften.
Von Ali Mete
– 2. August 2010
Die gesegneten „Drei Monate“
Obwohl die so genannten gesegneten „Drei Monate“ in dieser Form in keiner Überlieferung anzutreffen sind, haben diese Monate in den muslimischen Gesellschaften eine besondere Bedeutung. Dies rührt zweifelsohne von der Anziehungskraft des Monats Ramadan her, „dem König der elf Monate“, wie er im türkischsprachigen Raum genannt wird.
Die Monate Radschab und Schaban, die 7. und 8. Monate des islamischen Kalenders, haben unter den restlichen Monaten eine insofern wichtige Funktion, als das sie Vorläufer und damit die Vorbereitungsphase für den Monat Ramadan sind. Im Laufe der Jahrhunderte und aufgrund einiger wichtiger Ereignisse, hat sich in vielen muslimischen Gesellschaften die Tradition der gesegneten „Drei Monate“ entwickelt und fest in der islamischen Kultur etabliert.
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Veröffentlicht in Islam und Theologie.
Tags drei-monate, fasten, Kadr-Nacht-(Nacht-der-Allmacht), Radschab, Schaban.
Von Engin Karahan
– 22. Juli 2010
Schon im Jahr 1979 erließ das Kultusministerium Nordrhein-Westfalen einen ersten Erlass zum „Islamischen Religionsunterricht“. Das Landesinstitut für Curriculum-Entwicklung wurde damals vom Land damit beauftragt, ein Werkstattseminar über Inhalte eines möglichen islamischen Religionsunterrichts durchzuführen.
Zwanzig Jahre sind nun vergangen und auch heute ist die Einrichtung eines verfassungskonformen Religionsunterrichts nicht gesichert. In zahlreichen Bundesländern gibt es Modellversuche unter unterschiedlichen Namen, mit unterschiedlichen Beteiligungen. Gemeinsam ist ihnen allen, lässt man den Islamischen Religionsunterricht in Berlin außen vor, dass sich keine muslimischen Religionsgemeinschaften an ihnen wirklich beteiligen oder beteiligen können.
Modellversuche in den Bundesländern
So bietet das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Schuljahr 1999/2000 die islamische Unterweisung in deutscher Sprache im Rahmen eines zeitlich nicht befristeten Modellversuchs an. An mehr als 130 beteiligten Schulen besuchen über 8500 muslimische Schülerinnen und Schüler diesen Unterricht.
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Veröffentlicht in Integration, Islam im Alltag.
Tags IRU, Islam, islamischer Religionsunterricht, muslime, Religion, Religionsunterricht, Schule.
Von Engin Karahan
– 12. Juli 2010
„Das Verbot der „Internationalen Humanitären Hilfsorganisation e.V.“ (IHH) durch den Bundesinnenminister ist schändlich und rechtswidrig“, sagte der Vorsitzende der IHH e.V., Mustafa Yoldas in einer ersten Erklärung und teilte zugleich mit, dass rechtliche Schritte gegen die Verbotsverfügung unverzüglich eingeleitet werden.
Die IHH wurde heute mit der Begründung verboten, sie unterstütze die HAMAS und richte sich damit gegen den Gedanken der Völkerverständigung. Unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe würde die IHH in Palästina ansässige „so genannte Sozialvereine, die der HAMAS zuzuordnen sind“ unterstützen und somit mittelbar die HAMAS entlasten, so das BMI.
„Nicht das Verhalten der IHH ist zynisch, wie es der Bundesinnenminister herausstellt, es ist das Verbot des BMI, das alle Voraussetzungen des Zynismus erfüllt. Das Verbot ist infam und menschenverachtend, da es Hilfsorganisationen und alle Menschen anmahnt, den Opfern der völkerrechtswidrigen Unterdrückung der israelischen Regierung keine humanitäre Hilfe mehr zukommen zu lassen“, sagte Yoldas.
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Veröffentlicht in Diskriminierung.
Tags BMI, IHH, verbot, Yoldas.
Von Engin Karahan
– 9. Juli 2010
Mit viel Eifer und Interesse wird das Thema Imam-Ausbildung seit einigen Monaten in Deutschland diskutiert. Die Frage nach der Notwendigkeit wird in diesen Debatten zu Recht nicht mehr gestellt. Nach neuesten Angaben leben über 4,5 Millionen Muslime in Deutschland, viele werden in über 2000 Moscheegemeinden unterschiedlicher Größe betreut. Schon die Versorgung dieser Gemeinden ist heute mit einem recht großen organisatorischen Aufwand verbunden, bei dem es darum geht, mitunter zahlreiche Unbekannte zu meistern.
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Veröffentlicht in Islam im Alltag.
Tags Ausbildung, Authentisch, Deutschland, Glauben, Imam, Imamausbildung, moschee, theologie.
Von Engin Karahan
– 6. Juli 2010
Entsetzt dürften manche Christdemokraten reagiert haben, als sie die Nachricht auf „Welt Online“ lasen. In einem CDU-nahen europäischen Think-Thank soll tatsächlich ein Europa-Kalif gefordert worden sein, zusammen mit der Scharia und allem drum und dran. Besonders die selbsternannte CDU-Extremismusexpertin Kristina Köhler konnte ihre Empörung nicht verbergen.
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Veröffentlicht in Islam und Theologie.
Tags bosnien, CDU, europäischer kalif, europäisches kalifat, extremismus, extremismusexpertin, kalifat, kristina köhler, mustafa ceric, theologie.
Von Engin Karahan
– 5. Juli 2010
A. Der Freitag - ein besonderer Tag 
Der Freitag ist zweifellos der wichtigste Wochentag im Leben des Muslims. Es stellt den Tag der Zusammenkunft und des besonderen gemeinsamen Gebets dar. Kein anderes Gebot des Islams wird so penibel, selbst von denen, die sagen würden, dass sie eher wenig mit Religion zu tun haben, befolgt, wie das Freitagsgebet. Dennoch ist die Bedeutung dieses Tages und des Freitagsgebetes bei Nicht-Muslimen kaum bekannt. Aber auch unter Muslimen gibt es ab und an Diskussionen über das richtige Begehen dieses Gebets.
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Veröffentlicht in Islam und Theologie.
Tags bedeutung, beten, cuma, dschuma, freitagsgebet, gebet, gebete, islam gebet, muslim, muslime, ursprung.
Von Engin Karahan
– 28. Juni 2010
Die Fußball-WM hält die Welt und Deutschland für Wochen in ihrem Bann. Überall werden Spiele, Ergebnisse, ja Positionen und Kombinationen ausgiebig diskutiert, debattiert und sogar gestritten. Kein Wunder, dass auch das Thema Integration in diesen Sog hineingezogen wird. Erst recht, wenn ein Teil der Nationalmannschaft von Menschen mit Migrationshintergrund gestellt wird. Besonders das Entscheidungstore von Özil und anderen Fußballern mit Migrationshintergrund im Kader scheint bei vielen die Hoffnung erblühen zu lassen, dass die mannigfaltigen Probleme und Herausforderungen im Bereich der Integration vielleicht ein Stück weit über den Fußball gelöst werden können.
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Veröffentlicht in Gesellschaft.
Tags Ehrenamt, Fußball, Integration, Partizipation, WM.
Von Engin Karahan
– 25. Juni 2010
Banken standen vor dem Aus und wurden mit immensen Finanzpaketen "gerettet". Konjunktur-Pakete wurden zur Konsum-Beflügelung geplant, aufgelegt und zurückgezogen, Milliarden von Euro und Dollar sind für viele Menschen mit nicht nachvollziehbarem Ziel in der Finanzwirtschaft verschwunden. Gelöst wurde die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht. Aber die Zahl derer, die die negativen Folgen der Krise zu spüren bekommen zieht immer weitere Kreise. UNICEF richtet in seinem Bericht "Kinder - die Vergessenen der Finanzkrise" die Aufmerksamkeit auf einen der schwächsten, nämlich stimmenlosen Verlierer: Kinder.
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Veröffentlicht in Gesellschaft.
Tags Armut, Kinder, Kinderarmut, UNICEF, Zukunftschancen.
Von Engin Karahan
– 24. Juni 2010
Die Parlamentarische Versammlung des Europa-Rates lehnt einstimmig ein allgemeines Verbot für das Tragen der Burka ab. Es solle kein allgemeines Verbot für das Tragen der Burka und des Niqap oder anderer religiöser Kleidung geben, so die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE). Auch das Minarett-Verbot der Schweizer wurde als "diskriminierend" kritisiert.
Rechtliche Beschränkungen „aus Sicherheitsgründen oder aufgrund der Erfordernis der religiösen Neutralität bei öffentlichen oder beruflichen Funktionen von Einzelpersonen oder der Erfordernis der Sichtbarkeit des Gesichtes”, wurden jedoch in den Rahmen des Beschlusses explizit nicht aufgenommen.
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Veröffentlicht in Diskriminierung.
Tags Burka, Europa-Rat, Minarett, Parlamentarische Versammlung, Schweiz, Verschleierung.
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