Neue Publi­kation erschienen: Aktiv gegen Islam­feind­lichkeit und Antimus­li­mi­schen Rassismus. Akteure und Heraus­for­de­rungen

Neue Publi­kation erschienen: Aktiv gegen Islam­feind­lichkeit und Antimus­li­mi­schen Rassismus. Akteure und Heraus­for­de­rungen

Neue Publikation der “CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit” von Engin Karahan und Eren Güvercin

Die Phänomene Islam- und Muslimfeindlichkeit und Antimuslimischer Rassismus erfahren trotz zunehmender Islam- und Muslimfeindlichkeit in Deutschland und in Europa insgesamt noch eine mangelhafte Wahrnehmung – sowohl von medialer, politischer als auch von gesellschaftlicher Seite her.

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Werkstattgespräch „Perspektive der Deutschen Islam Konferenz“

Wie soll es mit der Deutschen Islam Konferenz in dieser Legislaturperiode weitergehen? Welche Themen soll die Deutsche Islam Konferenz schwerpunktmäßig behandeln, wer sind die Zielgruppen – und was wäre, wenn es die Deutsche Islam Konferenz eines Tages nicht mehr gäbe?

Dies waren die Kernfragen, zu denen das Bundesministerium des Innern einen ausgewählten, vielfältig zusammengesetzten Kreis von etwa 40 Personen am 19. März 2018 eingeladen hat, um offen darüber zu diskutieren. Mit dabei waren sowohl deutsche Muslime als auch Expertinnen und Experten, die sich als wichtige Stimmen zum Thema Muslime in Deutschland – Deutsche Muslime hervorgetan haben. Zu den Teilnehmern gehörte auch Engin Karahan.

Tagesspiegel-Causa: Die Moschee im Dorf lassen

Tagesspiegel-Causa: Die Moschee im Dorf lassen

Am 12. April 2017 ist der Beitrag “Die Moschee im Dorf lassen – DITIB und der türkische Einfluss” von Engin Karahan auf der Debattenplattform Causa des Tagesspiegels erschienen:

Die aktuell laufende Debatte um die Spitzelvorwürfe gegenüber der DITIB lassen andere muslimische Gemeinschaften in Deutschland nicht unbeeindruckt zurück. Die Vorwürfe beschränken sich zwar auf die DITIB, von den Auswirkungen sind aber auch Islamrat, VIKZ, ZMD und sogar die AABF betroffen. Das Land Niedersachsen hat die Staatsvertragsverhandlungen mit allen Landesvertretungen der Gemeinschaften eingestellt, das Land NRW lässt nach einer rechtlichen und soziologischen Begutachtung nun auch mögliche politische Implikationen begutachten – bei allen beteiligten Gemeinschaften.

Was innerhalb der DITIB zu Beginn noch als Beamtenübereifer und völlige Fehleinschätzung einiger Karrieristen hinsichtlich der Verantwortung als Religionsgemeinschaft in Deutschland begann, hat sich mittlerweile zu einer handfesten Struktur- und Daseinsdebatte über die DITIB und zu einer Loyalitäts- und Zugehörigkeitsdebatte mit Blick auf die türkischstämmigen Muslime in Deutschland entwickelt. Eine Entwicklung, zu der insbesondere das verworrene und intransparente Auftreten der DITIB-Führung einen großen Beitrag geleistet hat.

Hier geht es zum Beitrag auf Tagesspiegel.de

Imamausbildung in Deutschland – Notwendigkeit und Probleme

Mit viel Eifer und Interesse wird das Thema Imam-Ausbildung seit einigen Monaten in Deutschland diskutiert. Die Frage nach der Notwendigkeit wird in diesen Debatten zu Recht nicht mehr gestellt. Nach neuesten Angaben leben über 4,5 Millionen Muslime in Deutschland, viele werden in über 2000 Moscheegemeinden unterschiedlicher Größe betreut. Schon die Versorgung dieser Gemeinden ist heute mit einem recht großen organisatorischen Aufwand verbunden, bei dem es darum geht, mitunter zahlreiche Unbekannte zu meistern.

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Braucht nur die Türkei Religionsfreiheit?

Bundestagspräsident Norbert Lammert setzt sich in einem Schreiben an seinen türkischen Amtskollegen Mehmet Ali Şahin für die Religionsfreiheit der Christen in der Türkei ein. So heißt es in dem Schreiben: „Bestärkt durch die bemerkenswerten Worte von Ministerpräsident Erdogan, in Istanbul könne jede Kultur ihre eigene Identität finden, verbinde ich mit diesem Dank zugleich meine Hoffnung auf einen wachsenden Ehrgeiz der verantwortlichen türkischen Behörden, die freie christliche Religionsausübung in der Türkei zu schützen.“ Weiterhin appelliert er an Şahin, sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für das Recht der Kirchen, über die vorhandenen Gotteshäuser als eigenen Besitz zu verfügen und ihre Religion frei zu praktizieren einzusetzen. Weiterlesen