Werkstattgespräch „Perspektive der Deutschen Islam Konferenz“

Wie soll es mit der Deutschen Islam Konferenz in dieser Legislaturperiode weitergehen? Welche Themen soll die Deutsche Islam Konferenz schwerpunktmäßig behandeln, wer sind die Zielgruppen – und was wäre, wenn es die Deutsche Islam Konferenz eines Tages nicht mehr gäbe?

Dies waren die Kernfragen, zu denen das Bundesministerium des Innern einen ausgewählten, vielfältig zusammengesetzten Kreis von etwa 40 Personen am 19. März 2018 eingeladen hat, um offen darüber zu diskutieren. Mit dabei waren sowohl deutsche Muslime als auch Expertinnen und Experten, die sich als wichtige Stimmen zum Thema Muslime in Deutschland – Deutsche Muslime hervorgetan haben. Zu den Teilnehmern gehörte auch Engin Karahan.

„Dialog“ mit den Sicherheitsbehörden und Literaturlisten

Einleitung

Die Themen Sicherheit und Terrorismusprävention stellen heute immer noch Hauptpfeiler im Umgang mit den Muslimen und dem Islam in Deutschland dar. Ausgehend von den Terroranschlägen wie dem 11. September oder die Londoner und Madrider Anschläge, aber auch der Gott sei Dank missglückten wie den Kofferbombern,  wird auf die Ängste in der Bevölkerung verwiesen und die Notwendigkeit, dem Sicherheitsempfinden in der Bevölkerung gerecht zu werden, hervorgehoben. Als Orientierungspunkte für dieses gesellschaftliche Unsicherheitsempfinden dienen dabei die von  Sicherheitsbehörden aufgestellten konkreten oder abstrakten Bedrohungsszenarien.

Zunehmend wird diese Arbeit nicht einfach nur unter dem Sicherheitsaspekt, sondern immer mehr unter dem Vorzeichen der Integration geführt. Insbesondere von Organisationen wird das nahtlose Einfügen in Sicherheitskonzepte als Voraussetzung der Integration der Organisation und ihrer Mitglieder angesehen. Davon sind insbesondere islamische Religionsgemeinschaften betroffen.
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