Rassismus

Nach Thüringen – als Muslim jetzt erst recht

Dieser Beitrag erschien erstmals am 06. Februar 2020 in der Rubrik “Resonanzraum” der Alhambra Gesellschaft e.V. “Das kann nicht sein, das können die nicht gemacht haben!”, so lautet die mildeste Reaktion in meinem Umfeld auf die Wahl des FDP-5%-Kandidaten Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen, und zwar mit der vollen Unterstützung der AFD- Fraktion hinter dem Nazi Höcke.
06.02.2020
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Antidiskriminierungsarbeit braucht die gesellschaftliche Mitte

Haben Sie schon von dem Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gehört? Überhaupt schon einmal etwas von dieser Behörde gehört? Nein, dann dürfte es Ihnen wie der Mehrheit der deutschen Bevölkerung gehen. Sowohl Antidiskriminierungsarbeit, als auch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) sind für die meisten Deutschen nichtssagende Begriffe. Diese Feststellung gehört mit zu den Ergebnissen eines Forschungsprojekts „Diskriminierung im Alltag“, das die ADS in Auftrag gegeben hat.
19.02.2010
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Deutsches Ärzteblatt - Verbot der Beschneidung bei Juden und Muslimen

Im Deutschen Ärzteblatt wird in der August 2008 Ausgabe Ärzten empfohlen, keine religiös begründete Beschneidung bei muslimischen und jüdischen Jungen durchzuführen. „Wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht, sollte der Eingriff vom Arzt abgelehnt werden“, schreiben die Autoren Dietz/Stehr/Putzke. „Wir finden keinen Arzt mehr, der eine Beschneidung unseres Sohnes durchführen will.“ Diese Beschwerde wurde letzte Woche an die Antidiskriminierungsstelle der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs gerichtet.
29.09.2008
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