Muslimische Perspektiven auf Jugendpräventionsarbeit in Deutschland: Hindernisse, Bedenken und Möglichkeiten

Muslimische Perspektiven auf Jugendpräventionsarbeit in Deutschland: Hindernisse, Bedenken und Möglichkeiten

Muslimische Perspektiven auf Jugendpräventionsarbeit in Deutschland: Hindernisse, Bedenken und Möglichkeiten

Im Rahmen des Projektes »Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus« wurden im Laufe der Projektzeit (2015-2019) wissenschaftliche Artikel zu unterschiedlichen Fragestellungen in Auftrag gegeben, die unmittelbar der Projektarbeit entsprangen. Vor diesem Hintergrund lieferten die Artikel konzeptionelle und/oder theoretische Erkenntnisse, die die Arbeit des Präventionsnetzwerks grundlegend beeinflussten.

Einen dieser Beiträge stellt eine von Engin Karahan Anfang des Jahres 2016 verfasste Kurz-Expertise dar, die auf der Grundlage von qualitativen Interviews mit Vertretern muslimischer Gemeinschaften, deren Perspektiven und Eindrücke auf Jugendpräventionsarbeit in Deutschland erfassen, systematisieren und fachkundig verständlich machen soll.

Grundlage der Expertise sind fünf Interviews mit Vertretern unterschiedlicher, im Koordinationsrat der Muslime vertretener Gemeinschaften. Die Interviewpartner wurden für die Interviews persönlich angesprochen. Es handelt sich bei ihnen jeweils um Entscheidungsträger in ihrem jeweiligen Verband, in deren Zuständigkeitsbereich der Themenkomplex Prävention fällt oder in der nahen Vergangenheit gefallen ist.

Engin Karahan

Engin Karahan war über zehn Jahre in muslimischen Migrantenselbstorganisationen (MSO) für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsmanagement und Religionsverfassungsrecht zuständig. Unter anderem war er in diesen Funktionen an der ersten und dritten Deutschen Islamkonferenz des Bundesinnenministeriums und dem Dialogforum Islam des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligt. Karahan ist Gründungs-und Beiratsmitglied der Alhambra Gesellschaft e.V.

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