Vor der Frage, wie denn Notfallbegleitung für Muslime aussehen kann, muss erst die Frage beantwortet werden, ob denn Muslime überhaupt einer Notfallbegleitung bedürfen. Angesichts der weitestgehenden Abwesenheit dieses Begriffes im inner-muslimischen Diskurs dürfte dies eine berechtigte Frage sein: Brauchen Muslime überhaupt so etwas wie eine institutionalisierte Notfallbegleitung.
Continue readingKRM fordert Politik und Gesellschaft auf, Gewalt gegen Muslime in Deutschland zu verhindern
15. März 2011

KRM Konstituierende Sitzung
Am vergangenen Wochenende kam es erneut zu Gewalt gegen muslimische Bürger und muslimische Einrichtungen in Deutschland. Der KRM verurteilt diese erneuten feigen und niederträchtigen Taten und fordert Politik und Gesellschaft auf, vor diesen Entwicklungen nicht die Augen zu verschließen. Die zunehmende Gewalt gegenüber Muslimen sei ein Ergebnis der öffentlichen Diffamierung des Islams in der Gesellschaft. Auch die willkürlichen Äußerungen, ob der Islam Teil Deutschlands ist,
verstärken diesen Abwärtstrend.
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Türkei: “Christlicher Ehrenmord” in Istanbul
17. Dezember 2010
So titelten die Medien, nachdem in der Türkei ein frisch vermähltes Ehepaar am Wochenende in Istanbul tot in ihrem Auto aufgefunden worden ist. Der 29-jährige Bruder der Braut, ein armenischer Christ, steht nach Medienberichten unter dringendem Verdacht, seine 26-jährige Schwester Soney und deren 29-jährigen muslimischen Ehemann Zekeriya V. erschossen zu haben, weil er gegen die Heirat war.
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Erwartungen an den Islamischen Religionsunterricht in den Schulen
22. Juli 2010
Schon im Jahr 1979 erließ das Kultusministerium Nordrhein-Westfalen einen ersten Erlass zum „Islamischen Religionsunterricht“. Das Landesinstitut für Curriculum-Entwicklung wurde damals vom Land damit beauftragt, ein Werkstattseminar über Inhalte eines möglichen islamischen Religionsunterrichts durchzuführen.
Zwanzig Jahre sind nun vergangen und auch heute ist die Einrichtung eines verfassungskonformen Religionsunterrichts nicht gesichert. In zahlreichen Bundesländern gibt es Modellversuche unter unterschiedlichen Namen, mit unterschiedlichen Beteiligungen. Gemeinsam ist ihnen allen, lässt man den Islamischen Religionsunterricht in Berlin außen vor, dass sich keine muslimischen Religionsgemeinschaften an ihnen wirklich beteiligen oder beteiligen können.
Modellversuche in den Bundesländern
So bietet das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Schuljahr 1999/2000 die islamische Unterweisung in deutscher Sprache im Rahmen eines zeitlich nicht befristeten Modellversuchs an. An mehr als 130 beteiligten Schulen besuchen über 8500 muslimische Schülerinnen und Schüler diesen Unterricht.
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Das Freitagsgebet – Ursprung, Bedeutung, Durchführung
5. Juli 2010
A. Der Freitag - ein besonderer Tag 
Der Freitag ist zweifellos der wichtigste Wochentag im Leben des Muslims. Es stellt den Tag der Zusammenkunft und des besonderen gemeinsamen Gebets dar. Kein anderes Gebot des Islams wird so penibel, selbst von denen, die sagen würden, dass sie eher wenig mit Religion zu tun haben, befolgt, wie das Freitagsgebet. Dennoch ist die Bedeutung dieses Tages und des Freitagsgebetes bei Nicht-Muslimen kaum bekannt. Aber auch unter Muslimen gibt es ab und an Diskussionen über das richtige Begehen dieses Gebets.
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IZ: Einheit durch den KRM – Illusion oder Chance?
23. Februar 2010
In der Islamischen Zeitung stellt Khalil Breuer unter der Überschrift "Einheit durch den KRM - Illusion oder Chance?" die Frage, wer denn die Position der Muslime wirklich koordiniert? Breuer kritisiert in seinem Beitrag zu Recht, dass Muslime zu den "bedeutenden" Fragen der heutigen Zeit nicht einmal im Ansatz versuchen, Antworten zu liefern:
Genauso wie die Kirchen eine mehr oder weniger globalisierungskritische Position einnehmen, müssen auch Muslime hier Flagge zeigen. Was sagt der Qur'an zu Zakat, Zins oder Eigentum? Kann man die Zakat mit einer Währung bezahlen, die stündlich an Wert verliert? Noch konkreter, was denken Muslime über Banken - symbolisieren sie unser ökonomisches Angebot oder sind sie doch nichts anderes als eine schlechte Kopie und eine Art „islamischer Whiskey“? Um hier argumentieren zu können, muss man das islamische Recht und die europäische Wirtschaftsgeschichte gleichermaßen verstehen.
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Diskriminierung von Muslimen? Geht doch gar nicht.
15. April 2009
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Staatlich verordnetes Berufsverbot
5. September 2008
Anti-Diskriminierungsarbeit ist eine sehr abwechlungsreiche Arbeit. Leider, muss man dazu sagen, denn die Abwechslung rührt daher, dass man immer wieder mit Diskriminierungsfällen konfrontiert wird, die man sich vorher weder vorstellen noch für möglich halten könnte. Einen immer stärker anwachsenden Bereich bildet dabei die Diskriminierung von muslimischen Frauen. Das besonders groteske daran ist, dass es sich hierbei quasi um eine staatlich verordnete Diskriminierung handelt.
So wird man immer wieder mit den Folgen der Kopftuchgesetzgebung für Lehrerinnen konfrontiert, selbst in Bereichen, die mit dem Lehramt an sich nicht sehr viel zu tun haben. Ein neuer, sicherlich exemplarischer Fall zeigt dies in aller Deutlichkeit auf. Betroffen davon sind Studentinnen des Faches Wirtschaftspädagogik. Der Fachbereich hat nicht zwingend mit der staatlichen Schulaufsicht zu tun. Die Absolventen kommen häufiger in der freien Marktwirtschaft im Einsatz. Zum Studienplan dieses Faches gehören jedoch Praktika, die unter anderem als angehende Pädagogen an Schulen geleistet werden müssen.
Teil dieses Praktikums ist das absolvieren einer Lehrprobe, d.h. die Studenten haben während des Praktikums auch einmal vor der Klasse zu stehen, und gewissermaßen den "Unterricht" abzuhalten. Einigen Studentinnen dieses Faches haben nun das Problem, dieses Praktikum nicht absolvieren zu können. Sie haben zwar jeweils Schulen gefunden, die sie als Praktikantinnen aufnehmen, ihnen jedoch nicht die Möglichkeit der Lehrprobe gewähren. Dies würde gegen das im Land geltende Verbot von religiösen Symbolen - an sich ist ja nur das Kopftuch gemeint - verstoßen. Die Schule ließ sich dies sogar von der Bezirksregierung bestätigen. Solange aber diese Lehrprobe in der Praktikumsbescheinigung nicht vermerkt wird, akzeptiert wiederum die Uni die Praktika nicht. Diese sind jedoch Voraussetzung für den Studienabschluss.
Mir bestätigt das einen bestehenden Trend. Das Abdrängen von muslimischen Frauen aus dem Lehrerberuf war nur der Anfang einer quasi systemimmanenten Verbotspolitik, die sich jedoch nicht nur auf den staatlichen Bereich beschränkt, sondern gerade mit Verweis auf die staatliche Praxis, auch mehr und mehr von der Privatwirtschaft übernommen wird. Fatal ist aber auch, dass mitlerweile nicht nur die Berufsausübung unmöglich gemacht wird, nein, sogar die Möglichkeit in vielen Bereichen die Berufsausbildung abzuschließen wird immer schwieriger.
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Muslime in Sri Lanka – Frieden seit 1200 Jahren
17. April 2007
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Muslime in Sri Lanka – Opfertierkampagne in Sri Lanka II
5. Januar 2007
In Sri Lanka werden wir sehr freundlich empfangen. Seit über acht Jahren gehört Sri Lanka zu den Ländern, in denen unsere Opfertierkampagne durchgeführt wird. Bruder Abdurrahman wird sich bis zur Abreise um uns kümmern. Die Spuren des Islams sieht man in Sri Lanka fast überall. Auf unserem Weg vom Flughafen in die Hauptstadt Colombo fahren wir an zahlreichen Moscheen, aber auch an vielen Kirchen und natürlich Tempeln vorbei. Die Zahl der Tempel und der allgegenwärtigen Buddha-Statuen zeigt unmissverständlich, wer hier im Land die Mehrheit stellt. Besonders auf allen möglichen Anhöhen stellen die Buddhisten ihre meist mehrere Meter hohen Buddha-Statuen auf. Continue reading