Karahans Blog

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Imamausbildung in Deutschland – Notwendigkeit und Probleme

Mit viel Eifer und Interesse wird das Thema Imam-Ausbildung seit einigen Monaten in Deutschland diskutiert. Die Frage nach der Notwendigkeit wird in diesen Debatten zu Recht nicht mehr gestellt. Nach neuesten Angaben leben über 4,5 Millionen Muslime in Deutschland, viele werden in über 2000 Moscheegemeinden unterschiedlicher Größe betreut. Schon die Versorgung dieser Gemeinden ist heute mit einem recht großen organisatorischen Aufwand verbunden, bei dem es darum geht, mitunter zahlreiche Unbekannte zu meistern.

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Integrationsarbeit in Moscheegemeinden

„Integration“ ist mittlerweile ein inflationär genutzter Begriff. Als ein im höchsten Maße unbestimmter Begriff wird er von Vertretern aller Couloir genutzt, ob sie nun eine multi-kulturelle oder leit-kulturelle Gesellschaftsvision haben. Inflationär ist auch die Zahl der organisatorischen Akteure in diesem Feld. In vielen Aufgabenbeschreibungen kommt der Begriff Integration vor, ohne jedoch wirklich mit Leben ausgefüllt zu werden. Es gibt jedoch auch gesellschaftliche Akteure, die seit Jahrzehnten Integrationsarbeit leisten, ohne dass sie von der breiten Öffentlichkeit beachtet werden. Es sind die Moscheegemeinden und anderen muslimischen Institutionen die zur gesellschaftlichen Partizipation ihrer Mitglieder und Besucher schon zu Zeiten einen großen Beitrag geleistet haben, als Deutschland noch weit von einem Integrationsdiskurs entfernt war.

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Kontrollen vor Moscheen in Niedersachsen sollen eingestellt werden

Stimmen die Ad-hoc-Meldungen aus Niedersachsen, dann sollen die verdachtsunabhängigen Kontrollen vor Moscheen endlich eingestellt werden. Der niedersächsische Ministerpräsident Wulff soll nun Innenminister Schünemann gebeten haben, von den wiederkehrenden Kontrollen abzusehen, solange es keinen konkreten Verdacht gegen einen der Moscheebesucher gebe.

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Integrationsarbeit in Moscheegemeinden

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Quelle: http://flickr.com/photos/13818157@N05/2885372347/

„Integration“ ist mittlerweile ein inflationär genutzter Begriff. Als ein im höchsten Maße unbestimmter Begriff wird er von Vertretern aller Couloir genutzt, ob sie nun eine multi-kulturelle oder leit-kulturelle Gesellschaftsvision haben. Inflationär ist auch die Zahl der organisatorischen Akteure in diesem Feld. In vielen Aufgabenbeschreibungen kommt der Begriff Integration vor, ohne jedoch wirklich mit Leben ausgefüllt zu werden. Es gibt jedoch auch gesellschaftliche Akteure, die seit Jahrzehnten Integrationsarbeit leisten, ohne dass sie von der breiten Öffentlichkeit beachtet werden. Es sind die Moscheegemeinden und anderen muslimischen Institutionen die zur Partizipation ihrer Mitglieder und Besucher schon zu Zeiten einen großen Beitrag geleistet haben, zu denen Deutschland noch weit von einem Integrationsdiskurs entfernt war. Continue reading
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Neuer Hadsch-Blog auf igmg.de – Eindrücke aus Mekka und Medina

Seit Jahrzehnten organisiert die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş für Mitglieder und andere Muslime die Pilgerfahrt zu den heiligen Stätten des Islams. Tausende reisen aus Deutschland nach Mekka und Medina und treffen dort auf Millionen anderer Muslime. Und dieses Jahr bin ich einer dieser Hadsch-Reisenden. Vier Wochen werde ich in Mekka und Medina sein, acht Tage in der Prophetenstadt, den größten Teil der Reise in Mekka. Den Propheten werde ich inschâallah in der Masdschid an-Nabawî und die Kâba in der Masdschid al-Harâm besuchen, auf den Pfaden der Offenbarung schreiten, dem Ruf Abrahams folgen. Und ich werde über diese Erfahrung werde ich auf dem Hadsch-Blog der IGMG schreiben. Als igmg.de-Redaktion werden wir dieses Jahr unseren Lesern erstmals einen Hadsch-Blog anbieten. In diesem Blog wollen wir Ihnen die Pilgerfahrt, die Hadsch, von der Abreise bis zur Rückkehr darstellen, mit Bildern und kurzen Video-Clips die Stimmung in Mekka und Medina einfangen, in Beiträgen auch die spirituelle Erfahrung einer Hadsch vermitteln. Continue reading
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Wiener Arzt gesteht Mordversuch und Moscheeanschlag

Ein 45-jähriger Arzt wurde wegen eines Moscheeanschlags auf die Osmanli-Moschee in Wien verurteilt. Dr. S. hatte am 16. November 2005 einen Sprengsatz vor der Osmanli Moschee gezündet. Glücklicherweise entstand nur ein Sachschaden. Der Fall hatte vor drei Jahren besonders für Aufmerksamkeit gesorgt, weil zur gleichen Zeit eine internationale Konferenz zum „Islam in einer pluralistischen Welt“ in Wien tagte. Der Moscheeanschlag konnte erst nach einem missglückten Selbstmordversuch des Täters aufgeklärt werden. Continue reading
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Köln stellt sich gegen Rechts

Der „Anti-Islamisierungskongress“ der rechtsextremen „Pro Köln“ stößt auf heftigen Widerstand der Kölner. Mit zahlreichen Aktionen und Initiativen werden die Kölner am Samstag gegen die Rechtsextremen um „Pro Köln“ aus Deutschland und dem Ausland protestieren. Die Initiative „Aufgestanden, Hingesetzt, Blockiert“ hat mehrere Blockadeaktionen an „Pro Köln“-Veranstaltungsorten angekündigt.

Bereits am Freitag (19.09.2008) beginnen die ersten Protestaktionen gegen den „Anti-Islamisierungskongress“ der Rechtspopulisten und Rechtsextremen. Ab 12 Uhr ruft der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister zur Mahnwache vor der Ditib-Moschee an der Inneren Kanalstraße auf. Die Bezirksvertretung Nippes lädt um 9.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung ins Bezirksrathaus (Neusser Straße 450). In dem Gebäude soll wahrscheinlich zeitgleich eine „Pro Köln“-Veranstaltung stattfinden. In Ehrenfeld (ab 11 Uhr am Barthonia-Forum) und in Kalk (Kundgebung an der Kalker Post, 11 Uhr) werden die Kölner auf die Straße gehen, um gegen die geplante Stadtrundfahrt der Kongressteilnehmer zu protestieren.

Auf dem Roncalliplatz wird am Samstag, 20.September, ab 9 Uhr eine Initiative von Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und zahlreichen anderen Organisationen unter dem Motto „Wir stellen uns quer – europäische Rassisten haben in Köln keinen Platz“ zusammenkommen. Als Redner werden unter anderem OB Fritz Schramma, Verteter von Kirchen und Gewerkschaften auftreten. Nach der Kundgebung soll eine Menschenkette Richtung Heumarkt und Gürzenich gebildtet werden.

Das „Bündnis gegen Pro Köln“ will am Samstag die Zugänge zum Heumarkt blockieren. „Aufgestanden, Hingesetzt, Blockiert“ wird das Motto dabei lauten. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Gürzenich. (http://www.hingesetzt.mobi/)

Die Rechtsextremen von „Pro Köln“ erwarten für den Samstag 1500 Teilnehmer auf ihrem Hetzkongress. Gegendemonstranten werden 40000 erwartet. Neben zahlreichen anderen Organisationen ruft auch die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) ihre Mitglieder und alle anderen Kölner zum Protest gegen die Rassisten auf.

Nationalsozialismus: Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall (Uni-Taschenbücher M): Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall

Die Abrechnung. Ein Neonazi steigt aus.

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Österreich will keine Moscheen, oder?

Die vorarlberger Landesregierung hat am Samstag einen Gesetzesantrag eingebracht, um den Bau von Moscheen mit Minaretten grundsätzlich zu verhindern (weitergehende Infos sind zu finden hier, hier, hier und hier). Auch wenn ich persönlich nicht unbedingt ein Anhänger von Minaretten bin, wundert mich diese Aufregung schon etwas. Teilweise fühle ich mich in die Zeit nach dem Reichsdeputationshauptabschluss (1803) versetzt. Continue reading
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Das Vertrauen der Gesellschaft setzt das Vertrauen der Gemeinschaft voraus

"Sie(die Muslime) müssen diesen Verbrechern laut ins Gesicht schreien: Der Islam will es nicht... Gott will es nicht!", schreibt Nadeem Elyas in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau. Der Zentralratsvorsitzende scheint jedoch zu vergessen, dass Muslime diese Verbrecher vor ihren Taten genauso wenig als Attentäter zu Gesicht bekommen wie Nicht-Muslime. Den Muslimen in den Moscheen fehlt ein Gesicht, in das sie diese Aufforderung schreien können, gerade weil diese Gesichter nicht in den Moscheen anzutreffen sind. Wieso stellt er dennoch solch eine Forderung? Continue reading
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