Karahans Blog

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Den Ramadan empfangen

Die gesegneten „Drei Monate“

Obwohl die so genannten gesegneten „Drei Monate“ in dieser Form in keiner Überlieferung anzutreffen sind, haben diese Monate in den muslimischen Gesellschaften eine besondere Bedeutung. Dies rührt zweifelsohne von der Anziehungskraft des Monats Ramadan her, „dem König der elf Monate“, wie er im türkischsprachigen Raum genannt wird.

Die Monate Radschab und Schaban, die 7. und 8. Monate des islamischen Kalenders, haben unter den restlichen Monaten eine insofern wichtige Funktion, als das sie Vorläufer und damit die Vorbereitungsphase für den Monat Ramadan sind. Im Laufe der Jahrhunderte und aufgrund einiger wichtiger Ereignisse, hat sich in vielen muslimischen Gesellschaften die Tradition der gesegneten „Drei Monate“ entwickelt und fest in der islamischen Kultur etabliert.

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Das europäische Kalifat und die Unmöglichkeit einer muslimisch-theologischen Debatte

Entsetzt dürften manche Christdemokraten reagiert haben, als sie die Nachricht auf „Welt Online“ lasen. In einem CDU-nahen europäischen Think-Thank soll tatsächlich ein Europa-Kalif gefordert worden sein, zusammen mit der Scharia und allem drum und dran. Besonders die selbsternannte CDU-Extremismusexpertin Kristina Köhler konnte ihre Empörung nicht verbergen.

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Das Freitagsgebet – Ursprung, Bedeutung, Durchführung

A. Der Freitag - ein besonderer Tag Freitagsgebet

Der Freitag ist zweifellos der wichtigste Wochentag im Leben des Muslims. Es stellt den Tag der Zusammenkunft und des besonderen gemeinsamen Gebets dar. Kein anderes Gebot des Islams wird so penibel, selbst von denen, die sagen würden, dass sie eher wenig mit Religion zu tun haben, befolgt, wie das Freitagsgebet. Dennoch ist die Bedeutung dieses Tages und des Freitagsgebetes bei Nicht-Muslimen kaum bekannt. Aber auch unter Muslimen gibt es ab und an Diskussionen über das richtige Begehen dieses Gebets.

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Ibni Ruschd – Averroes

Ibni Ruschd - AverroesIbni Ruschd (1126-1198) kam in einer Familie von Richtern und Rechtsgelehrten auf die Welt. Es ist bekannt, dass er in allen Wissensgebieten seiner Zeit bewandert und eine der bekanntesten Persönlichkeiten des damaligen Andalusiens war. Bekanntheit erlangte er mit seinen Aristoteles- Kommentaren. Continue reading
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Muslime und Holocaust

Man hört ja hin und wieder, Muslime in Deutschland würden sich mit dem Holocaust nicht ausreichend beschäftigen. Ich denke nicht, dass dies zutrifft, im Gegenteil. Man kommt bei Gesprächen unter Muslimen in Deutschland immer wieder auf dieses Thema. Besonders bei der Generation die hier sozialisiert worden ist, führt das Gespräch immer wieder zum Holocaust. Woran dies liegt? Vielleicht daran, dass man selbst im normalen Alltag immer wieder an den Geschichtsunterricht erinnert wird. Mit solchen Aussagen holt man sich zwar immer den Vorwurf ein, man würde wieder die Holocaust-Keule schwingen, aber wer einmal die Möglichkeit hatte, mit Jugendlichen und „jungen Erwachsenen“ mit Migrationshintergrund über dieses Thema zu sprechen, dürfte schnell bemerkt haben, dass es weit mehr als um ein weiteres Mittel der Polemik geht. Continue reading
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Predigten in Deutschland

Habe gerade den Blog von Jim Gibbon entdeckt, der an einer interessanten Dissertation arbeitet. Er untersucht, inwieweit die türkische Regierung die Integration seiner Migranten in die deutsche Gesellschaft fördert, mit einem besonderen Augenmerk auf die religiösen Angebote. Dazu untersucht er Freitagspredigten in Moscheen in Deutschland (jedoch nur in Moscheen, die zur Ditib gehören) und führt auch Interviews dazu, unter anderem mit den Imamen, durch. Continue reading
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Tränen sind überall gleich – Wider eine selektive Hilfsbereitschaft

Es war eine spannungsvolle Zeit. Oft genug standen sich Mekka und Medina gegenüber. Zuletzt in der Grabenschlacht hatte Mekka wieder angegriffen. Aber jetzt hungerte Mekka, eine Hungersnot hatte ihre Bewohner in ihrem erbarmungslosen Griff. Am heftigsten spürten dies wiederum die ärmsten, die Schwächsten. Und es kam Hilfe in der Not, Medina hatte Nahrungsmittel aus dem verbündeten Jemen nach Mekka senden lassen; es war der Prophet (as), der es angeordnet hatte. Die Hilfe kam gerade von dem Menschen, den die Mekkaner am meisten anfeindeten, sie kam von dem für sie verhassten Propheten des Islams. Und der Prophet hatte seine helfende Hand zu einer Zeit ausgestreckt, zu der es jedem anderen wohl unmöglich gewesen wäre zu helfen und am wenigsten den Menschen gegenüber, die ihm oft genug nach dem Leben trachteten. Doch für den Propheten waren sie in dem Moment keine Feinde, sondern Notleidende, von Hunger und Entbehrung gemarterte Menschen. Continue reading
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