Category Archives: Diskriminierung

Braucht nur die Türkei Religionsfreiheit?

Doch würde es auch reli­giöse Min­der­hei­ten in Deutsch­land freuen, wenn der Bun­des­tags­prä­si­dent den Blick auch auf die Situa­tion in Deutsch­land rich­ten würde. Denn auch hier stellt eines der größ­ten Pro­bleme von reli­giö­sen Min­der­hei­ten die kol­lek­tive Reli­gi­ons­frei­heit dar.

Antidiskriminierungsarbeit braucht die gesellschaftliche Mitte

Zwei­fel­los macht solch eine gesell­schaft­li­che Grund­hal­tung Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit zu einer unan­ge­neh­men Sache für Akteure in die­sem Bereich. Ins­be­son­dere zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen haben Schwie­rig­kei­ten, sich Gehör für ihre Arbeit zu ver­schaf­fen und auch die not­wen­dige öffent­li­che Auf­merk­sam­keit gegen Dis­kri­mi­nie­rung zu mobilisieren.

Muslime als Spielball der Behördenwillkür –Gedanken zum Leipziger Einbürgerungs-Urteil

In einer Ent­schei­dung hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in der letz­ten Woche den Ein­bür­ge­rungs­an­trag eines frü­he­ren Funk­tio­närs der „Isla­mi­schen Gemein­schaft Milli Görüs“ (IGMG) abge­lehnt (wir berich­te­ten). Bei dem Urteil han­delt es sich zwei­fel­los nicht nur um eine rechts­po­li­ti­che Rich­tungs­ent­schei­dung, son­dern auch um eine pro­ble­ma­ti­sche integrationspolitische.

Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar — ROG zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Zum Inter­na­tio­na­len Tag der Pres­se­frei­heit am 3. Mai lenkt Repor­ter ohne Gren­zen (ROG) den Blick auf die „Leer­stel­len“, die ent­ste­hen, wenn Medien nicht frei berich­ten dür­fen. Mit der neuen Kam­pa­gne „Ohne Pres­se­frei­heit blei­ben Opfer unsicht­bar“ stellt ROG die Fol­gen von Zen­sur, Ver­fol­gung von Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten und Angrif­fen gegen Medien in den Mittelpunkt.

Gazze’ye ağlamak, gazze’ye dua etmek

Aslında bu gün­lerde çok daha mutlu olmalıy­dık. Hicret’ten bah­set­me­liy­dik bu gün­lerde, hicre­tin bize ver­dik­ler­in­den, ins­an­lığa kazan­dır­dıkların­dan. İslam’ın yeşe­rişine sevin­meli, Medine’li Ensar ile bir­likte „Talael bedru“ deme­liy­dik. Ama sevin­meye, mutlu olmaya ne dili­miz el ver­iyor, nede gön­lü­müz buna müsaade ediyor.

700’den fazla maz­lum insan öldürülür­ken, kadın ve çocu­klarınız Israil bom­balarıyla kat­le­di­lir­ken, zalim İsrail yine coğra­fyanızı ölüm tuzağına

Fasten im Ramadan und Mobilmachung gegen die religiöse Beschneidung

So lang­sam nimmt es wirk­lich gro­teske Züge an. Dis­kri­mi­nie­run­gen ist man als Mus­lim in Deutsch­land gewohnt. Beson­ders wenn man in der Anti-Diskriminierungsarbeit tätig ist, steht man doch eini­gen fast schon unmög­li­chen Situa­tio­nen gegen­über. Und immer wenn man denkt, „schlim­mer kann es nicht mehr kom­men“, kommt es schlim­mer.
Was mit äußer­lich Sicht­ba­rem wie dem Kopf­tuch anfing, geht

Köln stellt sich gegen Rechts

Der „Anti-Islamisierungskongress“ der rechts­ex­tre­men „Pro Köln“ stößt auf hef­ti­gen Wider­stand der Köl­ner. Mit zahl­rei­chen Aktio­nen und Initia­ti­ven wer­den die Köl­ner am Sams­tag gegen die Rechts­ex­tre­men um „Pro Köln“ aus Deutsch­land und dem Aus­land pro­tes­tie­ren. Die Initia­tive „Auf­ge­stan­den, Hin­ge­setzt, Blo­ckiert“ hat meh­rere Blo­cka­de­ak­tio­nen an „Pro Köln“-Veranstaltungsorten angekündigt.

Bereits am Frei­tag (19.09.2008) begin­nen die ers­ten Pro­test­ak­tio­nen gegen den

Staatlich verordnetes Berufsverbot

So wird man immer wie­der mit den Fol­gen der Kopf­tuch­ge­setz­ge­bung für Leh­re­rin­nen kon­fron­tiert, selbst in Berei­chen, die mit dem Lehr­amt an sich nicht sehr viel zu tun haben. Ein neuer, sicher­lich exem­pla­ri­scher Fall zeigt dies in aller Deut­lich­keit auf. Betrof­fen davon sind Stu­den­tin­nen des Faches Wirt­schafts­päd­ago­gik. Der Fach­be­reich hat nicht zwin­gend mit der staat­li­chen Schul­auf­sicht zu tun. Die Absol­ven­ten kom­men häu­fi­ger in der freien Markt­wirt­schaft im Ein­satz. Zum Stu­di­en­plan die­ses Faches gehö­ren jedoch Prak­tika, die unter ande­rem als ange­hende Päd­ago­gen an Schu­len geleis­tet wer­den müssen.