Die Fußball-WM hält die Welt und Deutschland für Wochen in ihrem Bann. Überall werden Spiele, Ergebnisse, ja Positionen und Kombinationen ausgiebig diskutiert, debattiert und sogar gestritten. Kein Wunder, dass auch das Thema Integration in diesen Sog hineingezogen wird. Erst recht, wenn ein Teil der Nationalmannschaft von Menschen mit Migrationshintergrund gestellt wird. Besonders das Entscheidungstore von Özil und anderen Fußballern mit Migrationshintergrund im Kader scheint bei vielen die Hoffnung erblühen zu lassen, dass die mannigfaltigen Probleme und Herausforderungen im Bereich der Integration vielleicht ein Stück weit über den Fußball gelöst werden können.
Continue readingFür die Kinder reicht das Geld dann nicht mehr – Unicef: Kinder sind Verlierer der Finanz- und Wirtschaftskrise
25. Juni 2010
Banken standen vor dem Aus und wurden mit immensen Finanzpaketen "gerettet". Konjunktur-Pakete wurden zur Konsum-Beflügelung geplant, aufgelegt und zurückgezogen, Milliarden von Euro und Dollar sind für viele Menschen mit nicht nachvollziehbarem Ziel in der Finanzwirtschaft verschwunden. Gelöst wurde die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht. Aber die Zahl derer, die die negativen Folgen der Krise zu spüren bekommen zieht immer weitere Kreise. UNICEF richtet in seinem Bericht "Kinder - die Vergessenen der Finanzkrise" die Aufmerksamkeit auf einen der schwächsten, nämlich stimmenlosen Verlierer: Kinder.
Continue readingPosted in Gesellschaft Leave a comment
Europa-Rat kritisiert Schweizer Minarett-Verbot und allgemeine Burka-Verbote
24. Juni 2010
Die Parlamentarische Versammlung des Europa-Rates lehnt einstimmig ein allgemeines Verbot für das Tragen der Burka ab. Es solle kein allgemeines Verbot für das Tragen der Burka und des Niqap oder anderer religiöser Kleidung geben, so die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE). Auch das Minarett-Verbot der Schweizer wurde als "diskriminierend" kritisiert.
Rechtliche Beschränkungen „aus Sicherheitsgründen oder aufgrund der Erfordernis der religiösen Neutralität bei öffentlichen oder beruflichen Funktionen von Einzelpersonen oder der Erfordernis der Sichtbarkeit des Gesichtes”, wurden jedoch in den Rahmen des Beschlusses explizit nicht aufgenommen.