Nach dem Islamismus — Eine Ethnographie der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs

Die Isla­mi­sche Gemeinde Milli Görüs gehört zu den umstrit­tens­ten Orga­ni­sa­tio­nen tür­ki­scher Ein­wan­de­rer in Deutsch­land. Gestützt auf mehr­jäh­rige Feld­for­schung, zeich­net Wer­ner Schif­fauer ein dif­fe­ren­zier­tes Bild von der Ent­wick­lung die­ser Gemeinde. Im Zen­trum steht der Ver­such einer zwei­ten Gene­ra­tion, sich mit dem isla­mis­ti­schen Erbe der Grün­der­ge­ne­ra­tion aus­ein­an­der­zu­set­zen und die Rolle von Islam und Poli­tik in der Bun­des­re­pu­blik neu zu bestim­men. Die »post-islamistische« Suche die­ser Gene­ra­tion stellt eine der fas­zi­nie­rends­ten Bewe­gun­gen im neu­es­ten deut­schen und euro­päi­schen Islam dar.

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