Nun sitzt man seit Jahren an einem Tisch, natürlich nur präventiv, um wiederum nur präventiv über das Vorgehen gegen eine mögliche Gefahr zu diskutieren, die nur in der eigenen Einschätzung von Sicherheitsbehörden existiert. Klingt das wage und kompliziert? Ist es auch.
Seit Jahren sitzen nun Sicherheitsbehörden und einige muslimische Religionsgemeinschaften an einem Tisch, um einer vermeintlich von Moscheen ausgehenden Gefahr vorzubeugen, die nur in den Planspielen mancher Sicherheitspolitiker vorhanden ist. Und dies, um dem Generalverdacht gegenüber Muslimen, den es ja eigentlich nicht geben soll, vorzubeugen.
Wie dies im Behördenalltag tatsächlich verstanden wird, erfährt man jedoch in der heutigen FAZ. Dort heißt es: „Allerdings wird intern zu den Erfolgen der Kooperation die Tatsache gezählt, dass nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden derzeit keine unmittelbare Terrorgefahr aus dem Umfeld von Moscheen und muslimischen Predigern in Deutschland ausgeht. Dies wird auch damit erklärt, dass die Sicherheitsbehörden relativ zuverlässige Informationen über eventuelle Vorkommnisse dort erhielten.“
Aha, geht denn nun keine Terrorgefahr aus dem Umfeld der Moscheegemeinden aus, weil es diese Kooperation gegeben hat, oder geht keine Gefahr von dort aus, weil es diese Gefährdung schon von Anfang an nicht gegen hat?
Das Fehlen einer Gefahr von Anfang an, dürfte der Wahrheit näher kommen. Was geblieben ist? Noch ein Baustein im Bild derer, die seit jeher die grundsätzliche Gefährdung durch Muslime und Moscheen gepredigt haben.

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