Und weil es Ramadan ist, gleich noch ein anderes Video, diesmal von der Gruppe CoTu. Das Stück ist mittlerweile ein Dauerbrenner in YouTube. Zu Ramadan dürften die Besucherzahlen massiv steigen. Ich stell es hier aber nur ein, weil es einfach meinem Sohn sehr gefällt
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Necid Çöllerinden Medine’ye
7. September 2008
Mehmet Akif’in muhteşem eserinin benim için belki de en güzel yorumu:
Necid Çöllerinden Medîne’ye
Yâ Nebi! Şu hâlime bak!
Nasıl ki bağrı yanar, gün kızınca, sahrânın;
Benim de rûhumu yaktıkça yaktı hicrânın!
Harîm-i pâkine can atmak istedim durdum;
Gerildi karşıma yıllarca âilem, yurdum.
“Tahammül et!” dediler… Hangi bir zamâna kadar?
Ne bitmez olsa tahammül, onun da bir sonu var!
Gözümde tüttü bu andıkça yandığım toprak;
Önümde durmadı artık, ne hânümân, ne ocak…
Yıkıldı hepsi… Ben aştım diyâr-ı Sûdân’ı,
Üç ay “Tihâme!” deyip çiğnedim beyâbânı.
Kemiklerim bile yanmıştı belki sahrâda;
Yetişmeseydin eğer, yâ Muhammed, imdâda:
Eserdi kumda yüzerken serin serin nefesin;
Akarsular gibi çağlardı her tarafta sesin!
İrâdem olduğu gündür senin irâdene râm,
Bir ân için bana yollarda durmak harâm.
Bütün heyâkil-i hilkatle hasbihâl ettim;
Leyâle derdimi döktüm, cibâli söylettim!
Yanıp tutuşmadan aylarca yummadım gözümü…
Nücûma sor ki bu kirpikler uyku görmüş mü?
Azâb-ı hecrine katlandım elli üç senedir…
Sonunda alnıma çarpan bu zâlim örtü nedir?
Beş-altı sîneyi hicrân içinde inleterek,
Çıkan yüreklere hüsran mı, merhamet mi gerek?
Demir nikâbını kaldır mezâr-ı pâkinden;
Bu hasta rûhumu artık ayırma hâkinden!
Nedir o meş’âle?… Nûrun mu?… Yâ Resûlallâh!…
Mehmet Akif Ersoy
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Staatlich verordnetes Berufsverbot
5. September 2008
Anti-Diskriminierungsarbeit ist eine sehr abwechlungsreiche Arbeit. Leider, muss man dazu sagen, denn die Abwechslung rührt daher, dass man immer wieder mit Diskriminierungsfällen konfrontiert wird, die man sich vorher weder vorstellen noch für möglich halten könnte. Einen immer stärker anwachsenden Bereich bildet dabei die Diskriminierung von muslimischen Frauen. Das besonders groteske daran ist, dass es sich hierbei quasi um eine staatlich verordnete Diskriminierung handelt.
So wird man immer wieder mit den Folgen der Kopftuchgesetzgebung für Lehrerinnen konfrontiert, selbst in Bereichen, die mit dem Lehramt an sich nicht sehr viel zu tun haben. Ein neuer, sicherlich exemplarischer Fall zeigt dies in aller Deutlichkeit auf. Betroffen davon sind Studentinnen des Faches Wirtschaftspädagogik. Der Fachbereich hat nicht zwingend mit der staatlichen Schulaufsicht zu tun. Die Absolventen kommen häufiger in der freien Marktwirtschaft im Einsatz. Zum Studienplan dieses Faches gehören jedoch Praktika, die unter anderem als angehende Pädagogen an Schulen geleistet werden müssen.
Teil dieses Praktikums ist das absolvieren einer Lehrprobe, d.h. die Studenten haben während des Praktikums auch einmal vor der Klasse zu stehen, und gewissermaßen den “Unterricht” abzuhalten. Einigen Studentinnen dieses Faches haben nun das Problem, dieses Praktikum nicht absolvieren zu können. Sie haben zwar jeweils Schulen gefunden, die sie als Praktikantinnen aufnehmen, ihnen jedoch nicht die Möglichkeit der Lehrprobe gewähren. Dies würde gegen das im Land geltende Verbot von religiösen Symbolen – an sich ist ja nur das Kopftuch gemeint – verstoßen. Die Schule ließ sich dies sogar von der Bezirksregierung bestätigen. Solange aber diese Lehrprobe in der Praktikumsbescheinigung nicht vermerkt wird, akzeptiert wiederum die Uni die Praktika nicht. Diese sind jedoch Voraussetzung für den Studienabschluss.
Mir bestätigt das einen bestehenden Trend. Das Abdrängen von muslimischen Frauen aus dem Lehrerberuf war nur der Anfang einer quasi systemimmanenten Verbotspolitik, die sich jedoch nicht nur auf den staatlichen Bereich beschränkt, sondern gerade mit Verweis auf die staatliche Praxis, auch mehr und mehr von der Privatwirtschaft übernommen wird. Fatal ist aber auch, dass mitlerweile nicht nur die Berufsausübung unmöglich gemacht wird, nein, sogar die Möglichkeit in vielen Bereichen die Berufsausbildung abzuschließen wird immer schwieriger.
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Warum dieser Blog
4. September 2008
Hallo Welt. Warum gibt es eigentlich diesen Blog?
Ganz einfach, ich hatte einfach Lust darauf. Ich betreibe oder wirke an zahlreichen anderen Blogs mit. Die Arbeit daran macht auch Spass. Das Problem ist nur, dass die bestehenden Projekte von ihren Themen her sehr stark spezialisiert sind. Das macht auch Sinn, nur dass man sich dadurch als Autor auch einengt.
Nicht alles, was einem durch den Kopf schießt, passt unbedingt in einen Blog mit einem besonderen Themenschwerpunkt. In diesen Blog ist jedoch das einzige Kriterium für die Publikation einfach nur der Umstand, dass es sich um einen Gedanken handelt der mir durch den Kopf geschossen ist.
Ob das jemand anderen interessieren wird? Weiß ich nicht, ist aber auch relativ egal. Letzendlich ist es auch mehr eine eigene Selbstreflektion, die aber halt in einem öffentlichen Medium wie einem Blog stattfindet.
Daher rührt auch der Untertitel des Blogs. Was man hier vorfinden wird, sind nur Gedankenschnipsel von mir – oftmals nur halb angedacht, vielleicht im nächsten Post schon überworfene Gedanken. Mehr nicht.