[singlepic=339,100,240,,left]Die Ermittler in Ludwigshafen haben heute ihren Bericht veröffentlicht. Ein ausländerfeindlicher Anschlag wurde von Oberstaatsanwalt Lothar Liebig ausgeschlossen. Ein vorsätzlich gelegte Feuer als Brandursache sei äußerst unwahrscheinlich.
Ebenso wurde aber auch ein technischer Defekt ausgeschlossen. Das wahrscheinlichstes Szenario sei, dass das Feuer durch ein wie auch immer geartetes fahrlässiges Verhalten enstanden sei. Die Brandursache konnte demnach auch nach der vierwöchigen Ermittlungsarbeit nicht klar festgestellt werden.
Ich persönlich hätte mir ein klares Ergebnis in Richtung technischer Defekt oder Unfall gewünscht. So wird es wieder sehr viel Raum für Spekulationen geben und im kollektiven "Migranten"-Bewusstsein wird Ludwigshafen einen schlechten Beigeschmack behalten. Leider.
Irgendwie konsequent formuliert: “solange der Beschuldigte nicht einwandfrei seine Unschuld beweisen kann, hat er als unschuldig zu gelten.” (so gerne dir das auch leid tut, dass er das nicht kann).
Das mit dem “kollektiven Migrantenbewusstsein” glaube ich dir nicht. Da gibt es ganz andere Stimmen aus dem Umkreis der direkt Betroffenen.
Ehrlich gesagt, ich glaube allmählich nicht mehr an die Möglichkeit einer Integration oder so was. Ich hab’ mit ein paar Freunden aus dem Libanon und Marokko darüber gesprochen, und die verstehen auch nicht (und haben auch kein Verständnis dafür), dass hier besonders von Muslimen so hartnäckig und konsequent an der deutschen Gesellschaftsordnung vorbei agiert und ein Dialog ziemlich konsequent abgelehnt wird.
Ja, so war das 2008.
Und nun?
http://alienineurope.wordpress.com/2011/12/20/die-spur-fuhrt-auch-nach-ludwigshafen/
Anscheinend wusste man in der Türkei doch, warum man den Ermittlern versuchen wollte, auf die Finger zu sehen.