Zalime dua ederken mazlumu unuttuk
5. Januar 2007
Almanya’da ve Türkiye’de durum nasıldı bilmiyorum ama ben bugün Cuma namazını Sri Lanka’da kıldım. İmam’ın Cuma namazından sonra Saddam ve Cenaze Namazı kelimelerini yanyana zikrettiğini duyduğumda beynimden vurulmuşa döndüm. Gözlerimin önü karardı, mescidin ortasında dehşet içinde kalmıştım, kendimi zor dışarı attım. Herkes cenaze için koşarak öne giderken ben çıkışa koşuyordum. Kötü halim zaten sabah sokağa çıktığımda başladı. Şehrin tüm duvarlarını afişlerle kaplamışlardı. Afişlerde Saddam zaliminin “nur yüzlü” sakallı posteri. O an içime bir burukluk düştü.
Yanımdaki Sri Lankalı arkadaşa afişte ne yazdığını sordum. Müslümanların bugün Cuma namazından sonra insanları Amerika’ya karşı protestoya çağırdıklarını söyledi, “Yoksa ardından cenaze namazı da mı kılacaklar?” diye sordum. Ezik ve tedirgin bir sesle “Yok” dedi “Sadece Amerika’yı protesto edecekler”. “Bunun için Saddam gibi bir zalimden başkasını bayrak yapamadınız mı?” diye sordum, sustu. “Bayrak olarak mazlum Irak halkı yetmiyor mu? Ne zamandır zalim eski devlet başkanları mazlum halklarını temsil etmeye başladı?” diye sordum, yine sustu.
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Zwei Jahre nach dem Tsunami – Opfertierkampagne Sri Lanka III
5. Januar 2007
Anuradhapura ist keine 100 km von Puttalam entfernt. Trotzdem brauchen wir zweieinhalb Stunden für die Strecke. Anuradhapura gehört zu den Königsstädten der Sri Lanker. Es gibt sehr viele Tempel im Stadtbereich. Für die buddhistischen Singhalesen ist dies ein heiliger Bereich. Den Muslimen ist deswegen nur die Ansiedlung außerhalb der Stadtgrenzen erlaubt. Auch hier begegnen uns Bürgerkriegsflüchtlinge. Diese Leben ganze 18 km außerhalb der Stadt. Seit 15 Jahren leben sie hier, ohne eine Hoffnung auf Rückkehr. Eine Chance auf ein Sesshaftwerden haben sie jedoch auch nicht. "Zurück dürfen sie nicht und hier bleiben können sie nicht", sagt Siddik, einer der Helfer vor Ort, der sich um die Flüchtlinge kümmert. "Sie leben immer noch in denselben Camps, in die sie vor 15 Jahren gesetzt worden sind. Geld haben sie nicht, Arbeit ist Mangelware", erklärt er traurig. Sie halten sich mit Tagelöhnerarbeit über Wasser, doch selbst diese Arbeit ist rar. Stimmt das Wetter, haben sie Arbeit, stimmt es nicht, müssen sie mit der geringen Lebensmittelration auskommen, die ihnen vom Staat gegeben wird. Continue reading
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Muslime in Sri Lanka – Opfertierkampagne in Sri Lanka II
5. Januar 2007
In Sri Lanka werden wir sehr freundlich empfangen. Seit über acht Jahren gehört Sri Lanka zu den Ländern, in denen unsere Opfertierkampagne durchgeführt wird. Bruder Abdurrahman wird sich bis zur Abreise um uns kümmern. Die Spuren des Islams sieht man in Sri Lanka fast überall. Auf unserem Weg vom Flughafen in die Hauptstadt Colombo fahren wir an zahlreichen Moscheen, aber auch an vielen Kirchen und natürlich Tempeln vorbei. Die Zahl der Tempel und der allgegenwärtigen Buddha-Statuen zeigt unmissverständlich, wer hier im Land die Mehrheit stellt. Besonders auf allen möglichen Anhöhen stellen die Buddhisten ihre meist mehrere Meter hohen Buddha-Statuen auf. Continue reading